Gesichterlesen bzw. „Physiognomik“ ist eine uralte Teildisziplin der Medizin, um auf Persönlichkeitsmerkmale zu schließen.

Kennst du das: Eine Person zieht eine Schnute und behauptet danach, es wäre nix gewesen. Wir wissen aber, dass das nicht stimmt, denn wir lesen die Mimik. Das können wir unterbewusst fast alle. Die Physiognomie geht noch einen Schritt weiter: Mit ihrer Hilfe kann man Gesichtsmerkmale wie eine Stupsnase oder ein fliehendes Kinn deuten bzw. lesen.

Auch für deine Marketing und PR-Strategie ist es nie verkehrt, Menschen besser zu verstehen. Verena Schmitz hat mir mehr darüber verraten!

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Inhaltsverzeichnis: Gesicherlesen

1. Gesichterlesen: Was ist die Physiognomik?

Die Lehre der Physiognomie erkennt in bestimmten Merkmalen des Gesichts, Charakterzüge eines Menschen.

Bereits im 5 Jhd. vor Chr. wurde die Lehre der Physiognomik praktiziert und selbst Aristoteles beschäftigte sich mit der Physiognomie. Er ordnete bestimmten Gesichtszügen spezielle Charaktereigenschaften zu. 

Ihren Ursprung hat die Lehre übrigens in der alten chinesischen Philosophie und Weltanschauung, dem Daoismus.

„Kleider machen Leute“ nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch die Gesichtszüge sagen viel über einen Menschen aus.

Bereits beim ersten Blick ins Gesicht bilden wir uns ein erstes Urteil über einen Menschen. Glaubst du nicht? Dann denk mal über‘ Daten nach!

Unser Gehirn steckt Menschen sprichwörtlich in Schubladen – wir kategorisieren automatisch. Lernen wir die Person besser kennen, steigt oder fällt sie in unserer Wertschätzung.

Das bedeutet: Niemand ist wirklich vorurteilsfrei, egal wie sehr wir uns bemühen. Manche Menschen beurteilen wir auf den ersten Blick positiver als andere. Das liegt an unseren unterbewussten Programmen, die uns steuern und/oder Erfahrungen, die wir mit Menschen gemacht haben.

Das Gesichterlesen kann uns dabei helfen, einen kleinen Wissensvorsprung beim Kennenlernen von Menschen zu haben.

2. Die Lehre der Physiognomik

Das Wort „Vorurteil“ wird im Allgemeinen sehr negativ ausgelegt. Allerdings treffen nicht nur negative, sondern ebenso auch positive Vorurteile zu – gerade bei der Physiognomik.

Tatsächlich wird gutes Aussehen automatisch als Indiz für positive Charaktereigenschaften gesehen. Wir verknüpfen also zwei unabhängige Faktoren miteinander.

Experten wie Verena unterscheiden mehr als 270 Merkmale, die jedoch nicht einzeln für sich stehen können. Viel mehr kommt es auf die Relation an!

Menschen mit großen Nasen etwa stehen gerne in der ersten Reihe. Dieses Bedürfniss tritt aber in den Hintergrund, je kleiner die Ohren sind. 

Eine Gesichts-Analyse ist also nicht einfach mal so zu machen, sondern bedarf einer genauen Analyse. Genau deshalb ist das Gesichterlesen nicht oberflächlich, sondern betrachtet den Menschen als ganzes Individuum.

3. Gesichterlesen lernen:
Gesichtszüge und ihre Bedeutung

Die Form des Gesichts

Runde Gesichtsform: Emotionale und sensible Menschen. Diese sind offen für Neues und gern in Gesellschaft.

Herzförmig: Eigenständige und lösungsorientierte Menschen mit Organisationstalent.

Oval: Solchen Menschen wird Zielstrebigkeit, Erfolg, Durchsetzungsvermögen und Perfektionismus zugesprochen.

Länglich und schmal: Zeichnet eine ausdauernde und entschlossene Person aus. Was angefangen wird, wird auch zu Ende gebracht. 

Breit: Beschreibt sehr tolerante und einfühlsame Menschen mit einem überaus hohen Intellekt.

Rechteckig: Zeichnet aktive Individualisten aus, die nicht nur reden, sondern ihre Pläne auch in die Tat umzusetzen wissen.

Die Zähne

Großer Abstand zwischen den Schneidezähnen:

Großes Potenzial zur  Selbstverwirklichung. Ideologische Ziele werden sehr kraftvoll, manchmal rücksichtslos umgesetzt.

Überlappende Schneidezähne:  Menschen mit dieser Zahnstellung haben Hemmungen, sich zu entfalten.

Die Ohren

Anliegende Ohren deuten auf ein ausgeprägtes Harmoniebedürfnis hin, eher abstehende Ohren auf Kritikfähigkeit.

Kleine Ohren: Diese Menschen stehen nicht gern im Mittelpunkt, treten bescheiden auf und sind sehr kreativ.

Große Ohren: Ehrgeizige Führungspersönlichkeit mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein.

Die Nase

Kleine, spitze Nase:Menschen mit viel Sinn für Humor.

Große Nase: starke Antriebskraft, Ehrgeiz, Konsequenz, Individualität, große selbstdarstellerische Fähigkeiten. Zeichnet Menschen mit starker Persönlichkeit aus, initiativ und entschlussfreudig.

Stups-/Kartoffelnase:Dieser Mensch steckt voller Tatendrang und mitreißender Energie

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    Das Kinn

    Grübchen im Kinn: Sensible Menschen, die viel positives Feedback brauchen.

    Ausgeprägtes Kinn: Personen suchen eher nach Beziehungen die von kurzer Dauer sind.

    Der Mund

    Wusstest du, dass sas Hormon Östrogen für die Ausprägung der Lippen verantwortlich ist? Je voller die Lippen, desto attraktiver wird die Person wahrgenommen.

    Schmale, feste Lippen: Menschen mit festen Charakter, die wissen was sie wollen.

    Volle Lippen: Diese Menschen sind sehr großzügig, oftmals auch sehr attraktiv, selbstkritisch aber auch selbstbewusst.

    Dünne Oberlippe, dicke Unterlippe: Ein sehr vertrauenswürdiger aber auch egoistischer Mensch.

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    Die Augen

    Kleine Augen: Gesichter mit kleinen Augen werden Menschen mit großem logischen Verstand zugeordnet. 

    Große Augen: Diese Menschen werden eher mit einem intuitiven Gefühlsleben verbunden und als liebevoll wahrgenommen.

    Augenfarben: Blauäugige Menschen werden nach einer Studie der Prager Karls-Universität als weniger vertrauenswürdig wahrgenommen.

    Dies hänge damit zusammen,  dass blaue Augen häufiger in „eckigen“ (wütenden) und braune öfter in „runden“ (glücklichen) Gesichtern anzutreffen seien.

    Ausgeprägter Limbus (Schwarzer Rand, der die Pupille von der Iris trennt): Finden wir sympathischer. Außerdem wird dieses Merkmal mit Jugendlichkeit und Gesundheit verbunden.

    Weit auseinander stehende Augen: Beschreibt sehr tolerante und äußerst gutmütige Menschen. Leider neigen sie auch zu Schwermut und zur Faulheit und sind nur schwer zu etwas zu bewegen.

    Eng anliegende Augen: Sehr penibel, pedantisch, neigen zu Perfektionismus.

    Gerade Augenbrauen: Bezeichnend für kreative Menschen, die voller Ideen stecken und andere inspirieren.

    Geschwungene Augenbrauen: Guter und aufmerksamer Zuhörer, mit dem man sich sehr gut unterhalten kann.

    Dünne Augenbrauen: Deutet auf einen Menschen mit sehr geringem Selbstwertgefühl und niedrigem Selbstbewusstsein hin.

    Zusammengewachsene Augenbrauen: Ein Mensch mit hohem Intellekt und ein guter Gesprächspartner.

    Die Stirn

     

    Hohe Stirn: Diese Menschen scheinen eine hohe geistige Aktivität zu besitzen. Sie gelten als „typische Kopfmenschen“ – mit nur schwach ausgeprägtem Bauchgefühl.

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    Deine Aline

    Female Power PR

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    Hallo!

    Aline Pelzer - PR & Marketing Beratung

    Ich bin Aline Pelzer, die Frau hinter Female Power PR, lebe und arbeite als PR & Marketing-Strategin in Düsseldorf – bis dienstags, da verschlägt es mich als Dozentin an die Fachhochschule Aachen . Was ich unterrichte? Klar: Kommunikationstechniken.

    Denn die Kommunikation zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben: Studiert habe ich nämlich Sprach- & Kommunikationswissenschaften und Philosophie – und darin einen Masterabschluss.

    Während der Uni arbeitete ich u.a. für den WDR Aachen – und erfuhr dort wofür Journalisten brennen! Mit diesem Know-How heuerte ich anschließend bei verschiedenen Werbeagenturen an – beginnend als Praktikantin bis hin zur Projektleiterin mit Personalverantwortung.

    Meine Vision: Du und deine Bekanntheit

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    2 Gedanken zu „Gesichterlesen für Anfänger“

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    Aline Pelzer Aline Pelzer

    Wie ein Fisch im digitalen Wasser bewege ich mich sowohl privat als auch beruflich durch das Internet und weiß, wie man authentisch und emotional auf sich aufmerksam macht — ohne zu intim oder zu privat zu werden. Mit meinem Know-How mache ich dein Herzensbusiness ebenfalls sichtbar(er)!