"Ich liebe mein Business, weil..."


Finde deine
Business-Vision!
Deinen ESP

Kennst du eigentlich deinen ESP oder zumindest deinen USP? Jedes clevere Unternehmen hat seinen USP und jedes noch clevere seinen ESP.

Doch was ist das jetzt?

Der USP ist die sogenannte „Unique Selling Proposition“ also dein Alleinstellungsmerkmal. Und der ESP ist das emotionale Alleinstellungsmerkmal – dein emotionales Alleinstellungsmerkmal ist der Hauptgrund, warum dein Kunde bei dir kauft. Beides hat viel mit deiner Positionierung zu tun und deiner Firmenphilosophie.

Oder einfach gesagt deinem WARUM! Also was deine Leidenschaft hinter dem ist, was du beruflich tust! 

Sie entscheidet über deine Motivation. Sie entscheidet darüber, ob du jeden Tag freudig deine Arbeit machst, also deine Berufung ausübst oder dich mit letzter Energie und hängenden Schultern hinschleppst. 

Dein Warum ist das, was dich mit deinem Job, deinem Beruf, deiner Berufung verbindet.

Laptop türkiser Hintergrund

Mit Liane (CEO) und Stephanie (Marketing) habe ich über die Firmenphilosophie von Naturata gesprochen. Das Bio-Unternehmen ist seit den 70gern auf dem deutschen Markt und hält an seiner Philosophie seit Jahren erfolgreich fest – das kommt an, denn die Marke verstellt sich nicht und bleibt sich und seinen Kunden damit treu. 

Naturata hat mich auch auf der Women&Work Messe 2019 unterstützt – ich durfte mit leckeren Kaffee-Pröbchen meine Goodie-Bag aufwerten. Mit Erfolg – viele Messebesucher freuten sich und haben sich so an mich besser erinnert. 

Hier kannst du dir das Interview anhören:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von w.soundcloud.com zu laden.

Inhalt laden

Deine Firmenphilosophie finden – so geht’s!

Wie findest du deine Firmenphilosophie? Hier möchte ich dir ein paar Tipps geben:

Zunächst solltest du überlegen, was du eigentlich erreichen möchtest? Warum machst du das, was du tust? Welchen Sinn hat das Ganze für dich. Warum bist du selbstständig? Sei in deinen Antworten gerne bildlich und ausschweifend.

Fange zum Beispiel mit diesem Satz an: “Heute ist der xy.xy.20xy und ich habe die Vision, mit meinem Business xyz für mich zu erreichen. Meine Deadline dafür ist der xyz. Das ist mir wichtig weil… “. 

 

Deine Vision bildet den Ausblick auf das, was kommt und ist so wichtig, da wir Menschen Bilder viel leichter erinnern können. Das sorgt dafür, dass du dein Ziel besser manifestierst. 

Frage dich weiter, wie du dich fühlen wirst, wenn du dein Ziel erreicht hast? Welche Emotionen sind damit verknüpft, wie fühlst du dich beim Erreichen deiner Vision? Schreibe den Satz neu und ergänze ihn mit Emotionen.

“Heute ist der xy.xy.20xy und ich habe die Vision mit meinem Business xyz für mich zu erreichen, denn diese Vision bringt mir xyz / lässt mich xyz sein, weil xyz”. 

Beachte, dass Geld oder Erfolg keine wirkliche Visionen sind. Sie sind eigentlich “nur” eine Folgeerscheinung von deiner Vision.

Die sollte am besten wiederum etwas Positives für andere schaffen. Daher gehe in dich und überlege, warum du Geld haben oder erfolgreich sein möchtest. Wie fühlst du dich bei diesem Gedanken und was ist Erfolg für dich?

Damit du mit deiner Vision immer wieder konfrontiert wirst, eignet sich ein sogenanntes Visionboard. 

Kennst du das schon? Ein Visionboard ist ein großes Poster oder Zielcollage, dass dir hilft, deine Wünsche, Träume, Ziele immer vor Augen zu behalten. Du kannst es selber basteln und mit Bildern aus Zeitschriften bekleben oder bemalen. Hänge es an einem Platz auf, wo du es immer sehen kannst. So programmierst du dein Unterbewusstsein.

„Menschen kaufen nicht was man macht; sie kaufen warum man etwas macht.“ – Simon Sinek

Simon Sinek: Kommuniziere mit deinem Warum!

Kennst du schon das Konzept des Goldenen Kreises von Simon Sinek? In Sineks Konzept des Goldenen Kreis sind Warum, Wie und Was in Kreisen angeordnet. Das entspricht übrigens auch dem Querschnitt unseres Gehirns.

Sinek erklärt, dass in der Kommunikation das “Warum” des eigenen Business oft zu kurz kommt. Eher besprechen wir das Was, dann das Wie und erst zuletzt das Warum.

Und das ist nicht clever!

Denn das Warum ist unser emotionaler Kern und am nächsten dran an unserer Persönlichkeit, unserer Vision, dem Sinn in unserem Tun. Mit dieser Vision können sich Kunden identifizieren.

Im inneren Kreis – dem Warum – wird entschieden, ob wir etwas als wertvoll erachten oder nicht. Es spiegelt unsere Gefühlswelt wieder und die wird nicht von rationalen Überlegungen beeinflusst. Machen wir etwas nur des Geldes, Ruhm oder Status wegen, befriedigt das nicht unser Warum. Es wird für uns schwierig, einen USP sowie ESP glaubhaft zu vertreten.

GoldenerKreis-700x481
Quelle: www.schlosser.info/frag-erst-warum-start-with-why/

Du solltest also nicht von Außen nach Innen kommunizieren, sondern deine Botschaft. Simon Sinek glaubt, dass dieses Prinzip psychologisch sowie biologisch verankert ist.

Der Neocortex ist für rationales und analytisches Denken und die Sprache verantwortlich ist. Er entspricht dem „Was“-Level.

Das limbische System ist für Emotionen wie Vertrauen verantwortlich. Es repräsentiert die inneren Kreise – das „Wie“ und „Warum“. 

Das limbische System entscheidet über das Verhalten und die Entscheidungsfindung, ist aber für komplexe Sprache unzugänglich. 

Bei der Kommunikation von Außen nach Innen wird seiner Auffassung nach nur der Neocortex angesprochen.

Bei der Kommunikation von Innen nach Außen aber das limbische System, dass die Entscheidungen trifft.

Das „Was“ dient dann nur noch der Bestätigung und Rationalisierung des Gesagten.

Herkömmliche Unternehmen produzieren zwar tolle Produkte mit cleverem Design, die technisch top sind – das war es dann aber auch schon.

Problem: Mit solchen Unternehmen identifiziert man sich nicht.

Inspirierte Unternehmen zeigen, woran sie glauben und warum sie tun, was sie tun.  Sie sind motiviert von ihrer Vision, sie fühlen sie mit ihrem Herzen und ihrer Seele.

Dadurch sprechen sie das limbische System, also die Gefühle der Menschen an.

Somit verkaufen sie ihr Warum: ein Lebensgefühl und nicht einfach nur ein super Produkt. Erst danach ergeben sich das Was und das Wie.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Erfolg vs. Misserfolg:

Die Geschichte von Samuel Pierpont Langly & den Gebrüdern Wright

Sinek verdeutlicht das am Beispiel der Flugzeugpioniere Samuel Pierpont Langly und den Gebrüdern Wright.

Langly hatte eine hervorragende Finanzierung, stellte die klügsten Köpfe ein und auch die Presse unterstützte ihn bei seinem Vorhaben, ein Flugzeug zu bauen.

Die Wright Brüder hatten im Gegensatz dazu nichts davon.

Sie investierten ihr eigenes, hart erarbeitetes Geld. Sie hatten keine teuren Ingenieure als Unterstützung und wie jeder andere in ihrem Team noch nicht einmal eine College Ausbildung.

Aber: Die Gebrüder Wright glaubten an ihre Vision. Sie wollten mit der Flugmaschine die Welt verändern.

Langly hingegen war nur auf Ruhm und Reichtum aus.

Die Gebrüder Wright fanden ein Team, das die Vision teilte, während Langlys Team hauptsächlich am Geld interessiert war.

So gab Langly an dem Tag das Fliegen auf, als die Wrights es erfanden. Er hatte kein Interesse daran, die Technologie zu adaptieren und weiter zu entwickeln.

Deshalb ist es wichtig, darüber zu reden, woran man glaubt, um die Menschen anzuziehen, die an das Gleiche glauben.

Jetzt bist du dran. Was ist dein Warum? Schreib es in die Kommentare!

Aline Pelzer - PR & Marketing Beratung

PR &-Marketing
Crashkurs:
10 Tage
10 Tipps

Gratis

     


     

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

    nv-author-image

    Aline Pelzer Aline Pelzer

    Wie ein Fisch im digitalen Wasser bewege ich mich sowohl privat als auch beruflich durch das Internet und weiß, wie man authentisch und emotional auf sich aufmerksam macht — ohne zu intim oder zu privat zu werden. Mit meinem Know-How mache ich dein Herzensbusiness ebenfalls sichtbar(er)!