Warum ich es liebe...

auf meinem Blog & Podcast sozialkritisch zu sein!

Mit 11 Jahren wurde ich Vegetarierin – mein erster sozialkritischer Akt in einer Welt, in der Fleisch zur täglichen Mahlzeit dazu gehört. Das war 1998 und Ersatzprodukte wie Tofu & Co konnte man nur im Reformhaus kaufen. Sojamilch gab es auch noch nicht.

Das keiner mitmachte und war mir auch egal. Ich war die erste und einzige Vegetarierin in meiner ganzen Klasse. Und ich war stolz auf mich, denn ich hatte eine Überzeugung und für die wollte ich einstehen!

Auch wenn meine Eltern anfangs nicht begeistert waren, beharrte ich auf meiner Entscheidung und so gaben sie schließlich auf, mir zum Fleischessen zu zwingen. Mein erster Triumph, ich durfte das tun, was ich für richtig hielt.

Übrigens: Dieser Blogbeitrag entsteht im Rahmen der Boom Boom Blog-Challenge von Judith Symphatexter. 

Warum ich es liebe auf meinem Blog & Podcast sozialkritisch zu sein!

Aline Pelzer - PR & Marketing Beratung

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    Danach kam aber lange Zeit erst einmal nichts… zu sehr wollte ich in das System passen und gut sein. Sozialkritisch sein? In dieser Phase undenkbar für mich. Ich war stumm, unsicher und fremdgesteuert.

    Erst als ich studierte und dort die Möglichkeit hatte, tiefer in die Schriften von Philosophen einzutauchen, wurde mein sozialkritischer Geist wiedererweckt. Aber ich traute mich dennoch nicht laut(er) zu werden. Ich war auch nicht in Studenten-Gruppen. Ich war, wie ich heute sagen würde, ziemlicher Mainstream.

    Erst als ich berufstätig wurde, wendete sich das Blatt. Und das kam nicht von ungefähr: In der Agentur, wo ich mein Volontariat machte, war es üblich, sehr sehr angepasst zu sein. Wir liefen in Kostümen rum, die sehr nach Bank statt nach Werbeagentur erinnerten. Ich wurde noch mehr in ein System gepresst, in dem ich mich einfach nicht wohl fühlte. 

    Ich nahm 25 Kilo zu und hatte chronische Nackenverspannungen. Ich wusste unterbewusst ich muss hier raus, aber ich hatte soooo große Angst vor diesem Schritt. Na wie findest du sehe ich auf diesem Bild mit 28 Jahren aus? Glücklich war ich jedenfalls nicht.

    Aline mit Geschenk in der Hand

    Wäre es mir damals nicht so schlecht gegangen, wäre ich wohl heute noch unzufrieden in einer Werbeagentur und würde meinen Mund halten.

    Natürlich kam der Switch zur Selbstständigkeit nicht von heute auf morgen schon gar nicht der Mut, sozialkritisch zu werden. Das brauchte Entwicklungszeit… aber irgendwann war ich soweit und wurde mutiger und nutzte meinen Kopf und meinen Mund, um zu sprechen und nicht nur, um anderen nach dem Mund zu reden!

    Und aus Marketingsichtweise macht das total Sinn! Warum? Das verrate ich dir jetzt.

    Eine stimme zu haben ist ein Privileg & eine Verantwortung

    „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – so sagt es das Grundgesetz. Doch was heute selbstverständlich erscheint, begann im politischen Prozess mit versäumten Fristen und stundenlangen Debatten. Vor 60 Jahren, am 3. Mai 1957, beschloss der Deutsche Bundestag das „Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts“, das sogenannte Gleichberechtigungsgesetz. Die neuen Regelungen hatten zum Ziel, die in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes festgeschriebene Gleichberechtigung von Mann und Frau im Bundesrecht umzusetzen.

    www.bundestag,de

    Ich bin privilegiert. Ich darf reden. Ich werde weder ins Gefängnis gesperrt noch umgebracht, wenn ich kritisiere. Mir ist es daher wichtig, meine sozialkritische Stimme zu erheben, denn ich bin gleichberechtigt. Für Dinge, die gegen meine ethischen und moralischen Überzeugungen gehen. Dazu gehören u.a.:

    • Sexismus
    • Rassismus
    • Unehrlichkeit in der Werbung oder im Marketing 
    • Gender-Pay-Gap
    • Umweltverschmutzung
    • Tierquälerei

    Auch mit meinem Business versuche ich auf diese Missstände aufmerksam zu machen. Ich spende regelmäßig an Organisationen, die sich dafür einsetzen, dass die Welt, auf der wir leben, ein Stück besser wird. Und gerade wir Frauen sind wichtig dafür! 

    Laut einer Studie aus 2017 spendeten 41 Prozent aller Frauen und 39 Prozent der Männer. Im Erfassungszeitraum seit 1995, lag die Spendenquote der Männer jedes Jahr unter der von Frauen. Allerdings liegt die durchschnittliche Spende der Männer immer höher – denn sie verdienen mehr.

    Mit meinem minimalistischen Marketing Ansatz versuche ich selbstständigen Frauen nicht nur Marketing-Skills beizubringen, sondern sie auch dazu zu ermutigen, zu ihren Preisen zu stehen und das zu verlangen, was sie wert sind!

    Es hilft niemanden in der Welt, wenn ich oder meine Kunden:innen wenig verdienen. Aber dafür sollten wir uns selber wertschätzen können.

    „Frauen, die nichts fordern werden beim Wort genommen – sie bekommen nichts.“

    Simone de Beauvoir

    Deine Persönlichkeit macht dich unaustauschbar

    Ich mache Marketing – wie viele andere auch! Machst du etwas superduper Einzigartiges? Oder ist deine Dienstleistung Hand aufs Herz auch generisch? Wenn du leider auch nicht zu denen gehörst, die etwas mega Innovatives anbieten, dann kannst du nur mit deinem Charakter überzeugen! Und der, da bin ich mir sicher, ist einzigartig!

    Ich schreibe also sozialkritische Blogbeiträge, die zudem immer das Thema Marketing streifen, um mich von der Masse abzuheben. Wenn ich das tue, also meine Persönlichkeit einfließen lasse, bekommen Leser:innen ein Bild von mir – ja, vielleicht finden sie das, was ich schreibe doof, vielleicht ist es aber genau einer dieser Blogbeiträge, der “den Funken überspringen lässt”. 

    Menschen kaufen bei Menschen – was eignet sich also besser als ein Blog, um zukünftigen Kunden zu zeigen MIT WEM sie zusammenarbeiten?

    Dabei brauchst du nichts Privates zu schreiben. Ich schreibe nur über die Themen, bei denen ich mich wohlfühle und zu denen ich etwas sagen kann. Auch du entscheidest, wie viel du auf deinem Blog von dir preisgeben willst. Das gilt natürlich auch für Social Media! 

    So habe ich beispielsweise einen Blogbeitrag über Pinky Gloves geschrieben und warum da aus meiner Sicht ein Desaster ist. Ebenso habe ich frech behauptet, dass “Marketing ein Arschloch” ist. Und weißt du was? Diese Artikel erhalten die meisten Rückmeldungen. Warum? Weil sich Leser:innen damit identifizieren.

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    Durch deine Meinung erkennst du, wer deine Wunschkunden sind

    Meine persönlichsten Blogbeiträge sind auch die, auf die ich die meisten Reaktionen erhalte! Dadurch kann ich ebenfalls sehen, wer meine Wunschkunden sind und meine Kommunikation noch besser auf sie abstimmen.

    Gleichzeitig vertreibe ich automatisch Menschen, die nicht mit meiner Meinung einverstanden sind oder nicht andere Meinungen zulassen! Das ist praktisch!

    “Everybody’s darling is everybody’s depp”

    Franz Josef Strauß

    Meine persönlichsten Blogbeiträge sind auch die, auf die ich die meisten Reaktionen erhalte! Dadurch kann ich ebenfalls sehen, wer meine Wunschkunden sind und meine Kommunikation noch besser auf sie abstimmen.

    Gleichzeitig vertreibe ich automatisch Menschen, die nicht mit meiner Meinung einverstanden sind oder andere Meinungen nicht zulassen! Das ist praktisch!

    Natürlich kann es auch sein, dass du Kritik aufgrund deiner Haltung bekommst! Aber weißt du, was, du wirst niemals allen mit deiner Meinung gefallen! Egal ob du nun ein “People Pleaser” bist, der es allen recht machen will oder deine Standpunkte vertrittst.

    Meine Sozialkritischsten Blogbeiträge & Podcast-Episoden

    Marketing ist ein Arschloch

    #1 Marketing ist ein Arschloch – weil du nicht einfach nur eine E-Mail, einen Facebook-Post postest, ein lustiges Reel produzierst und plötzlich Tausende Kunden hast.

    Warum Pinky Gloves ein Marketing Desaster sind!

    Zwei selbsternannte Frauenversteher “erfinden” einen pinken Gummihandschuh, um Tampons “sicher?!, diskret und unsichtbar” aus- und einzuführen und dann im Plastikhandschuh verschwinden zu lassen…
     

    “Nein, das mach’ ich nicht umsonst” – 4 höfliche Wege gratis Anfragen abzulehnen!

    “Aline kannst du mal über meine Website schauen” “Meinen Newsletter checken” “Mir Feedback zu meinem Social Media Account geben?
     

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    Hallo, ich bin Aline...

    Aline Pelzer am Schreibtisch

    und unterstütze selbstständige Expertinnen, auf den Radar ihrer Wunschkunden zu gelangen und strategisch Kunden zu gewinnen ohne Zeit, Geld und Energie zu verschwenden. 

    Vor meiner Selbstständigkeit war ich bei verschiedenen Werbeagenturen angestellt. Dort machte ich bekannte Marken noch bekannter: Sie waren alle in Hochglanzmagazinen vertreten. 

    Seit drei Jahren bin ich nun selbstständig und habe vor allem eins gelernt: Kundengewinnung ist kein Mysterium, sondern übersichtliche Planung und nachhaltige Strategie. Einige meiner besten Techniken, Tipps & Tricks teile ich auf diesem Blog mit dir! Ich unterstütze dich dabei, dir ein online Business aufzubauen, dass mehr ist als nur ein teures Hobby.

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    Aline Pelzer Aline Pelzer

    Wie ein Fisch im digitalen Wasser bewege ich mich sowohl privat als auch beruflich durch das Internet und weiß, wie man authentisch und emotional auf sich aufmerksam macht — ohne zu intim oder zu privat zu werden. Mit meinem Know-How mache ich dein Herzensbusiness ebenfalls sichtbar(er)!