Produkt-Launch

Warum ich zur
Kundengewinnung
nicht mehr auf
große Launches setze!

Mit einem Launch ist in der Wirtschaft der Weg zum Verkaufsstart eines neuen Angebots oder Produkts gemeint.

Vielleicht ist es dir schon aufgefallen: Unternehmer:innen laden dich zu gratis Workshops, Webinaren und Challenges ein. Dort lernst du im Idealfall auch echt was und wenn es vorbei willst, willst du vielleicht gerne mit der Person weiterarbeiten.

Das Ziel dieser Launch-Phasen vor dem Verkaufsstart ist es, Aufmerksamkeit zu kreieren und eine warme, kaufbereite Zielgruppe zu erschaffen.

Extrem viel Arbeit und Aufwand steckt normalerweise in einem Launch – und da viele Unternehmer:innen das energetisch nicht mehr hinbekommen, habe ich bereits seit Anfang des Jahres nach einer Alternative gesucht.

PS: Wenn du es auch leichter haben möchtest, buche dir ein Kennenlerngespräch bei mir:

Warum ich zur Kundengewinnung nicht mehr auf große Launches setze!

Aline Pelzer - PR & Marketing Beratung

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    Ein Launch am Beispiel von Star Wars

    Vielleicht denkst du dir, nur kleine Unternehmer:innen brauchen Launches zum Verkauf. Weit gefehlt – fast jede erfolgreiche Marke oder Unternehmen launched. Ein gutes Beispiel ist Star Wars: 

    Monate bevor wir die neuen Star Wars Filme wirklich im Kino anschauen können, haben wir die Trailer und Interviews mit den Schauspielern gesehen. Kurz bevor der Film dann wirklich in die Kinos kam, werden in den Kinos und Fußgängerzonen Plakate aufgehängt und bei McDoof gib es zu jedem Happy Meal ne Star-Wars-Figur.

    Logisch, auch ohne Launch würden Menschen den Film schauen. Aber mit einem Launch steigern die Macher den Absatz um ein Vielfaches UND gewinnen neue Fans dazu.

    Ein Launch ist also ein Kundenmagnet – für warme und kalte Interessenten. 

    Der Unterschied zu Star Wars liegt für jede:n kleineren Unternehmer:in natürlich darin, dass es meistens an Budget und an den Mitarbeitern fehlt. Den kompletten Launch darf der Selbstständige fast immer selbst wuppen – weshalb ich einen Minimalistischen Launch heute vorziehe.

    Warum soll ich launchen?

    Ein Launch bringt große Sichtbarkeit für uns und unser Angebot und führt dazu, dass unsere Zielgruppe bei uns kaufen will. Mit einem Launch füllen wir unsere E-Mail-Liste mit kaufbereiten Menschen, auch wenn diese vielleicht nicht direkt kaufen.

    Gerade Kurse mit einem festen Start- & Endzeitpunkt sollten gelauncht werden, um diese Kurse mit Teilnehmern:innen zu füllen.

    Gleichzeitig erfahren Interessierte von unseren weiteren Angeboten, weshalb neben dem temporären Angebot meistens auch weitere Verkäufe für andere Angebote generiert werden.

    Was ist kein Launch

    Wenn du einfach nur ein Angebot postest oder per E-Mail verschickst, handelt es sich nicht um einen Launch. Ein Launch hat eine genau Abfolge, die lange vorher geplant wird und ein SMARTES Ziel: z.B. 60 neue Teilnehmer für deinen Kurs. Der nach außen hin sichtbare Teil eines Launches ist oft relativ kurz.

    7 Schritte eines Launches

    1. Seeding: In dieser ersten Phase erschaffen wir Content rund um unser Launch-Thema. Bei mir war das, das letzte Mal die „Minimalistische Marketing Challenge: dein verkaufsstarkes Angebot“. (Du kannst dich auf die Warteliste für die September-Challenge schreiben)

    Wir sprechen über unser Thema und über die Lösung, aber ohne unser Angebot zu nennen. Die Seeding-Phase geht quasi das ganze Jahr über, wenn wir nicht direkt im Launch sind.

    Und hier machen die meisten aus meiner Sicht einen Fehler – ich früher auch. Nach dem Launch ist die ganze Energie weg und es wird nicht weiter geseeded. Die Aktivität wird von 100 % auf fast 0 % herabgesetzt. Ergebnis: keine Postings, keine Newsletter, einfach nix.

    Wichtig zu wissen ist, dass nur 15% der Interessenten direkt kaufen, aber 85 % innerhalb der nächsten 9 Monate bis 2 Jahre. Das bedeutet, wenn wir nach einem Launch nix machen, bauen wir keine weitere Beziehung zu diesen 85 % auf.

    2. Prelaunch & Runway: Bereits bestehenden oder früheren Kunden kannst das Launch-Angebot bereits vorab unterbreiten – mit nem coolen Bonus. Das hilft dir dabei, deinen Kurs schon vorab zu füllen. Hierbei machen wir bestehenden oder früheren Kunden das Angebot, das wir später groß launchen. Das nennt man Prelaunch.

    Der Runway ist die Seeding-Phase, in der wir verraten, dass wir ein Webinar oder eine Challenge machen werden.

    3. Heiße Werbephase: In dieser Phase benennen wir ganz offen, dass wir ein Webinar, einen Workshop oder eine Challenge machen werden. Die Werbephase geht 2 bis 4 Wochen und in dieser Zeit werden E-Mail-Adressen gesammelt, um die Launch-Liste mit frischen Kontakten zu füllen. Dafür benutzen viele Unternehmer:innen sogenannte Facebook Werbeanzeigen.

    Auch hierbei habe ich für mich in meinen ersten Launches gemerkt, dass ich viel Geld für Werbeanzeigen investiere, OHNE danach genau diese kalten Kontakte ausreichend anzuwärmen – also über den Launch hinaus. Denn es ist nicht dir Norm, dass neue, kalte Kontakte, die über Werbeanzeigen generiert werden, direkt bei dir kaufen. Es bedarf daher unbedingt eine weitere Pflege, damit diese gekauften Leads auch am Ende wieder Umsatz bringen. Denn dafür hat mein ein Business.

    4. Der Launch: Das ist der scheinbare Höhepunkt eines Launches! Hier findet das in der Werbephase angekündigte Webinar, der Workshop oder die Challenge statt. Angemeldete Teilnehmer:innen erhalten (meistens) in einer geschlossenen Gruppe zusätzliche, wertvolle Infos und Wissen rund um das beworbene Thema.

    Super ist, wenn Teilnehmer:innen oft schon großartige Durchbrüche erlangen, aber noch nicht total gesättigt ist und danach mehr wollen.

    Der nächste logische Schritt ist, ihnen dann dein Angebot vorzustellen. Dieses Angebot wird am Ende des Webinars oder Workshops bzw. am vorletzten oder letzten Tag einer Challenge gemacht.

    Es ist vermessen zu glauben, nur weil man einmal was launched, dass dann plötzlich Kunden Schlange stehen. Wieso auch, wenn ich nur dann komme, wenn ich was verkaufen will… sonst aber kein Interesse zeige.

    Laptop türkiser Hintergrund

    5. Open Cart und Closed Cart: In dieser Zeitspanne können Menschen dein Angebot kaufen. Closed Cart ist der Verkaufsschluss.

    Das Datum des Verkaufsschlusses wird intensiv kommuniziert, was dazu führen kann, dass ein Großteil der Verkäufe am letzten Tag zustande kommen.

    Die wichtigste Marketing-Aktivität während der Open-Cart-Phase ist das Verschicken von Verkaufs-E-Mails die nicht werblich klingen, sondern gerne gelesen werden. Ich schicke durchschnittlich zwei pro Tag und 4 am letzten Tag. Weitere Möglichkeiten sind: Interviews, viele Postings auf Social Media, das Anbieten von Kennenlerngesprächen für Interessenten und Fragerunden in der Launch-Gruppe.

    Worauf viele nicht achten: Wenn du vorher deine Zielgruppe nicht ausreichend gepflegt und eine Beziehung aufgebaut hast, akquirierst du im Launch kalt. Dadurch erschweren sich auch die Verkäufe. Das habe selbst gemerkt.

    6. Upsell oder Downsell: Das ist die Phase nach dem offiziellen Verkaufsschluss. Der Launchliste wird ein Downsell gemacht, also ein günstigeres Produkt verkauft. Ein teureres Produkt nennt man Upsell. Diese Phase geht meist nur wenige Tage und ist kürzer als die offizielle Open-Cart-Zeit.

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    7. Testimonials: Während oder nach dem Kurs solltest du Testimonials sammeln. Um den nächsten Launch des Angebots vorzubereiten und diese Testimonials als Video oder Zitaten auf deine Landingpages zu stellen und/oder in Postings und Werbeanzeigen zu nutzen.

    Warum ich nicht mehr auf große Launches setze

    2020 war mein Mega-Business-Booster Jahr und habe mich aus dem Status der Kleinunternehmerin herausentwickelt. Das bedeutet in Zahlen: Ich habe einen sehr guten 5-stelligen Jahresumsatz erwirtschaftet und 3-Mal so viel eingenommen wie 2019.

    Das war ein ganz toller Erfolg für mich, den ich vor allem dem Lauchen zu verdanken habe. Aber: Ab einem gewissen Zeitpunkt und dem Überangebot an Marketing-Kursen, gratis Workshops und Co funktionierte diese Strategie immer weniger für mich.

    Es war sehr viel Budget und Zeit notwendig, um eine große Launchliste mit vielen Workshopteilnehmer:innen zu kreieren. Die Resultate blieben jedoch trotz steigender Launchliste gleich.

    Das frustrierte mich und brachte Zweifel an meinen Angeboten hervor – toxisch für den Businessaufbau, denn wir manifestieren ja über Gefühle.

    Ich merkte: Ich brauche eine Alternative oder eine ergänzende Methode für mein Business. Lange knabberte ich frustriert an einer Alternative herum – ohne zündende Idee.

    Dann buchte ich ein Coaching im Wert von 12.000 € (das war ca. mein Jahresumsatz 2018) bei meinem Coach Merel Kriegsmann. In der Zusammenarbeit begriff ich eins – egal wie gut mein Launch ist und das was ich vermittle, wenn ich das Fundament nicht sauber lege, kann ich auf langer Dauer keinen stabilen Monatsumsatz erwirtschaften.

    Deshalb strukturierte ich mich neu und setzte immer mehr auf die Basis: dem stabilen Vertrauensaufbau in die Interessenten, die mich schon auf ihrem Radar hatten, anstatt immer neuen Kontakten hinterher zu laufen.

    Und zack, irgendwann bekam das Kind auch einen Namen: Minimalistisches Marketing. Es darf minimal sein und energiesparend.

    Das fühlte und fühlt sich nach wie vor viel besser an und nimmt auch den Launchstress im Vorfeld.

    Wie ich heute launche

    Heute launche ich vier Mal im Jahr mein Evergreen-Programm „Minimalistische Marketing Challenge: Dein verkaufsstarkes Angebot“. Ich verheddere mich dadurch nicht mehr in der Ausarbeitung diverser Launch-Workshops, sondern optimiere lediglich genau dieses eine Launch-Programm.

    Um zu erkennen, wo ich im Vorfeld dran arbeiten möchte, mache ich nach jedem Launch eine sogenannte Review und analysiere, was gut lief und was ich verbessern möchte.

    Fakt ist: Durch dieses Vorgehen erfinde ich das Rad nicht immer wieder neu und spare viel Zeit. Dadurch, dass ich die Minimalistische Marketing Challenge nicht monatlich launche bleiben die Inhalte zudem exklusiv. Stichwort: Minimalistisches Marketing.

    Ich fokussiere mich im Vorfeld des Launches auf Bereiche wie Werbeanzeigen, Verkaufs-Emails, Einbindung von Testimonials und der Verkaufsseite.

    Diese Faktoren waren sonst „schlampig auf den letzten Drücker“ entstanden und erzeugten Stress, der sich wiederum verkaufstoxisch auf den Sales auswirkte.

    Keine Pop-Up-Lauch-Gruppe mehr:

    Früher habe ich bei jedem Launch eine neue Gruppe aufgemacht. Die ganzen Leads die ich dort gesammelt habe, konnte ich danach aber nicht mehr weiterpflegen. Dadurch gingen mir wertvolle Berührungspunkte verloren.

    Heute launche ich in meiner öffentlichen Gruppe.

    Nach dem Launch können Personen, die noch nicht gekauft haben, weiterhin wertvolle Tipps in der Gruppe und per E-Mail erhalten.

    Ich halte mir so diese Personen warm, schaffe Berührungspunkte und garantiere, dass nach einem Launch-Hoch der Umsatz stabil bleibt. Das kostet mich erneut nicht viel Zeit und hat dennoch einen großen Effekt, weshalb ich diese Minimalistische-Marketing-Methode der Hustle-Launch-Methode vorziehe.

    Ich und meine Mitglieder wachsen zusammen und lernen zusammen – mehr kann man nicht menscheln.

    Statistisch gesehen, kaufen 15% der Menschen, die dich kennenlernen sofort bei dir. 85% der Menschen erst nach 9 Monaten bis zu zwei Jahren! Es gibt keine Quick-fix-Lösung. Der Schlüssel liegt darin, diese 85% mit auf die Kundenreise zu nehmen. Und das tust du nicht mit nem Launch, sondern kontinuierlich.

    Du willst diese Methode auch anwenden? Dann buche dir ein Kennenlerngespräch mit mir:

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    Das glaubst du nicht oder findest das zu schön, um wahr zu sein? Dann hör dir die aktuelle Folge des Minimalistischen Marketing Podcasts an. 

    Hallo, ich bin Aline...

    Aline Pelzer am Schreibtisch

    und unterstütze selbstständige Expertinnen, auf den Radar ihrer Wunschkunden zu gelangen und strategisch Kunden zu gewinnen ohne Zeit, Geld und Energie zu verschwenden. 

    Vor meiner Selbstständigkeit war ich bei verschiedenen Werbeagenturen angestellt. Dort machte ich bekannte Marken noch bekannter: Sie waren alle in Hochglanzmagazinen vertreten. 

    Seit drei Jahren bin ich nun selbstständig und habe vor allem eins gelernt: Kundengewinnung ist kein Mysterium, sondern übersichtliche Planung und nachhaltige Strategie. Einige meiner besten Techniken, Tipps & Tricks teile ich auf diesem Blog mit dir! Ich unterstütze dich dabei, dir ein online Business aufzubauen, dass mehr ist als nur ein teures Hobby.

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    Aline Pelzer Aline Pelzer

    Wie ein Fisch im digitalen Wasser bewege ich mich sowohl privat als auch beruflich durch das Internet und weiß, wie man authentisch und emotional auf sich aufmerksam macht — ohne zu intim oder zu privat zu werden. Mit meinem Know-How mache ich dein Herzensbusiness ebenfalls sichtbar(er)!